Sensorik Test der HSF 1

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Wie in jedem Jahrgang der Hotelfachschule, durfte auch die diesjährige HFS 1 einen Produkttest durchführen. Die Klasse hat gemeinsam entschieden Tortilla-Chips zu verkosten. Hierfür wurden Tortilla-Chips von verschiedenen Herstellern und Märkten von den Schülern besorgt. 

Frau Uschi Delißen stellte ein Klassenzimmer zur Verfügung, welches einem neutralen Ort, ohne jegliche Geruchs- oder Geräuschablenkung, sehr nahekam. Jeder der neun Probanden (Schüler) saß an einem Einzeltisch, sodass auch die Ablenkung der Kammeraden untereinander geringgehalten wurde. Zudem gab es ein stilles Wasser zum Neutralisieren zwischen den einzelnen Chips-Proben. So konnte der Test unter bestmöglichen Voraussetzungen beginnen. 

Nach sechs verschiedenen Kriterien wurden die unterschiedlichen Chips verkostet. Zu unterscheiden waren: Farbe, Geruch, Rösche, Würze, Mundgefühl und Form der Tortilla-Chips. Jeweils zu bewerten auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten, wobei 1 besonders negativ und 10 besonders positiv war. 

Selbstverständlich war für die Klasse nicht ersichtlich, welchen Chip sie gerade verkosten. Insgesamt wurden 12 Sorten verkostet, wobei es sich bei 2 Chips um dieselbe Art handelte, hier konnte man erkennen, dass der Mensch als Messinstrument nicht die geeignetste Wahl ist.

 – Nicht einer der Schüler wäre darauf gekommen, zwei Mal den Chip einer Marke verkostet zu haben.-

Zur Auswertung sind dann alle Punkte eines jeden Chips für jede einzelne Kategorie zusammenaddiert und notiert worden. Um ein ordentliches Ergebnis zu ermitteln wurde nun aufgedeckt, welcher Chip von welcher Marke war und wie viel dieser auf 100 g kostet. Die ersten drei Plätze liegen sehr nah beieinander. Hier ist auffällig, dass eine Sorte Tortilla-Chips im Allgemeinen als „schlecht“ empfunden wurde, dann jedoch, durch die hohen Punkte in Form und Rösche, den ersten Platz belegte. Dass eine Bio-Marke mit am schlechtesten abschneidet, hätte wohl niemand erwartet. Diese legten in Kategorie Geruch, gemessen von „ohne“ bis „aromatisch“ den letzten Platz ab, obwohl sie doch zu den teuersten gehören. Im Ranking ist zu erkennen, dass die Preise bei der Platzierung keine große Rolle spielen. So sind die Chips von einem Discounter, welche mit die günstigsten waren, zweiter und die teuersten liegen schon auf Platz 4. 

Die Klasse hat mit diesem Ergebnis die einzelnen Tortilla-Chips bildlich in einem Polygonprofil dargestellt und ist zu dem Entschluss gekommen, dass es in diesem Test besonders schwer war, ein klares Ergebnis zu erzielen. Eine Ursache könnte sein, dass es sich bei den Tortilla-Chips um Industrieware handelt. Bei einem Produkt aus dem Handwerk wird durch die unterschiedliche Vorgehensweise der Produktion ein klareres Ergebnis erwartet. 

Alles in allem war dieser Test aufschlussreich, interessant und lehrreich. So ist die Klasse dem Gefühl, Teil eines Panels zu sein, etwas nähergekommen. 

Dezember 2018, Isabell Lützler, HFS 1

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