Die Schule – ein perfekter Ort für Mikroorganismen?

Drucken

Die Hotelfachschüler der Hotelfachschule in Bad Kissingen nahmen am Mittwoch, den 13.02.2019 Abklatschproben.

Seit mehreren Wochen befasste sich die HFS 1 der Hotelfachschule zusammen mit Frau Delißen in dem Fach der Lebensmitteltechnologie mit dem Thema der Mikroorganismen.

Zum Abschluss des Themas beschlossen die Schüler und Schülerinnen der HFS 1 mit Hilfe von Abklatschproben festzustellen, mit wie vielen Keimen wir als Menschen täglich unbewusst in Kontakt geraten.

Als erstes überlegte sich die HFS 1 die für sie infrage kommenden Untersuchungsobjekte des Schulgebäudes der Berufsschule in Bad Kissingen. 

Darunter fanden sich einige Gegenstände aus dem Klassenzimmer (z.B. Tisch einer Schülerin, Handy eines Schülers und das Klassentagebuch), aus dem Lehrerzimmer (z.B. Lehrerdrucker), in den öffentlichen Toiletten (z.B. Tür der Damentoilette), der Aula sowie dem Schulrestaurant. Der Oberfläche von den Materialien wurden mit den sogenannten Abklatschplatten, die uns vom Institut Dr. Nuss gestellt wurden, Proben entnommen. 

Beim Abklatsch werden Plastikbehälter mit sterilem Fertignährböden an Gegenstände oder Körperteile von Personen gedrückt, um die dort befindlichen Mikroorganismen (beispielsweise Pilze und/oder Bakterien) zu übertragen. 

Nach der Entnahme der Proben wurden die Abklatschplatten von Andreas Gamperl, Schüler der HFS1 direkt zum Institut Dr. Nuss in Bad Kissingen gebracht. Dort wurden die Petrischalen 48 Stunden in einem Brutschrank bei 30°C im Labor bebrütet und im Anschluss das Ergebnis ausgewertet.

Gut vorbereitet und mit einigen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der HFS 1 eine Woche später zum Gespräch mit Frau Dr. Katharina Engelken, der Laborleiterin für Mikrobiologie des Dr. Nuss Institutes in Bad Kissingen.

Insgesamt besitzt das Dr. Nuss Institut fünf Labore, die sich auf unterschiedliche Gebiete spezialisieren. Frau Engelken ist zum größten Teil für die Oberflächenkontrolle in Krankenhäusern, Metzgereien, Schlachthäusern sowie der Gastronomie verantwortlich.

Frau Engelken legte uns die Ergebnisse unserer Beprobungen vor. Diese zeigten Negatives aber auch Positives auf. Zu einem Teil der Beprobungen mit negativen Werten zählt z.B. der Bereich der Aula. Dort lassen sich vor Pausenbeginn deutlich weniger Mikroorganismen finden. Denn nach dem Ende der Pause befinden sich auf den beprobten Objekten wie z.B. den Stehtischen, der Bäckertheke oder der Kioskfläche, fast zehn Mal so viele Mikroorganismen wie zuvor.

Aber auch beim Polieren der Gläser im Schulrestaurant sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, ein sauberes Poliertuch zu verwenden. So zeigten sich auf dem Glas nach dem Polieren deutlich mehr Kolonien von Mikroorganismen als zuvor beim frisch gespülten Glas (s. Foto).

Aus dem Gespräch mit Frau Engelken gehen wir auf jeden Fall mit einigen neuen Eindrücken und Erkenntnissen heraus. Eines unserer Erkenntnisse lautet: „An Hygiene sollte kein Weg vorbeiführen“, allerdings ist „zu viel“ Hygiene auch nicht gut für uns.

Wir bedanken uns vielmals bei Frau Delißen (Abteilungsleiterin FB Gastronomie), die uns solch einen informativen Unterrichtsgang ermöglicht hat, sowie bei Frau Engelken, die sich die Zeit für uns genommen hat und all unsere Fragen beantwortet hat.

Dominic Müller, HFS 1

Mit Charme, Wissen und Bocksbeutel - Weinschulung in der Berufsschule Bad Kissingen

Drucken

Am Mittwoch den 27.03.2019 nahm die 1. Klasse der Hotelfachschule an einer Weinschulung in den Räumlichkeiten der Berufsschule Bad Kissingen teil. 

Die Schulung wurde durch Frau Dr. Gabriele Brendel, Weindozentin von „Franken WEIN.SCHÖNER.LAND!“ durchgeführt. Frau Dr. Brendel hatte den Schülern verschiedene Weine zur Probe, einen Sensorik Test und fundamentale Informationen zum Thema Wein mitgebracht. 

Zu Beginn der 90-minütigen Schulung stellte Sie fest, welche Vorkenntnisse die Schüler zum Thema besitzen. Daraufhin wurde über die Aushängeschilder des fränkischen Weinbaus erzählt und informiert. Wie z.B. „terroir f - die magischen Orte des Frankenweines (Aussichtspunkte in den Weinbergen mit verschiedenen Themen) oder dass Silvaner Frankens Rebsorte Nummer 1 ist! 

Außerdem erklärte Frau Dr. Brendel, wie sich die multiplen Anbaugebiete und deren unterschiedliche Gegebenheiten, wie Boden, das Klima, die Lage des Weinbergs usw. auf das Endprodukt auswirken. Verschiedene Herstellungsverfahren, unter anderem auch die Methode, einen „blanc de noir“ herzustellen wurden verglichen.

Nach der Einführung fand die praktische Übung statt - die Weinprobe. Frau Dr. Brendel hatte einen alkoholfreien Secco, einen Silvaner und eine Riesling Auslese mitgebracht. Nacheinander wurden Optik, Geruch, Mundgefühl, Geschmack sowie das Prickeln der Weine bewertet. 

Zum Schluss durfte die HFS 1 noch ein „Aromenfeuerwerk“ erleben. Bei dem Sensorik-Test waren die ganz feinen Nasen gefragt. Es wurden sechs schwarze Gläser mit Wein und verschiedenen Aromen vorbereitet, deren Geruch zu erkennen war. (Die Weine wurden z.B. mit Honig, grüner Paprika oder Eisbonbon versetzt.) Dadurch, dass sämtliche anderen sensorischen Fähigkeiten genommen wurden, war dies eine echt schwierige Herausforderung. 

Dies war ein eindrucksvoller Abschluss von einer ausgesprochenen kurzweiligen – mit viel Leidenschaft und Fachkompetenz gehaltenen – Weinschulung. 

Die 1. Klasse der Hotelfachschule Bad Kissingen bedankte sich ganz herzlich bei Frau Dr. Brendel und freut sich hoffentlich auf weitere Schulungen, umso auch zu Botschaftern des Frankenweines zu werden. 

(Harald Vogel – HFS 1)

Sensorik Test der HFS 1

Drucken

Wie in jedem Jahrgang der Hotelfachschule, durfte auch die diesjährige HFS 1 einen Produkttest durchführen. Die Klasse hat gemeinsam entschieden Tortilla-Chips zu verkosten. Hierfür wurden Tortilla-Chips von verschiedenen Herstellern und Märkten von den Schülern besorgt. 

Frau Uschi Delißen stellte ein Klassenzimmer zur Verfügung, welches einem neutralen Ort, ohne jegliche Geruchs- oder Geräuschablenkung, sehr nahekam. Jeder der neun Probanden (Schüler) saß an einem Einzeltisch, sodass auch die Ablenkung der Kammeraden untereinander geringgehalten wurde. Zudem gab es ein stilles Wasser zum Neutralisieren zwischen den einzelnen Chips-Proben. So konnte der Test unter bestmöglichen Voraussetzungen beginnen. 

Nach sechs verschiedenen Kriterien wurden die unterschiedlichen Chips verkostet. Zu unterscheiden waren: Farbe, Geruch, Rösche, Würze, Mundgefühl und Form der Tortilla-Chips. Jeweils zu bewerten auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten, wobei 1 besonders negativ und 10 besonders positiv war. 

Selbstverständlich war für die Klasse nicht ersichtlich, welchen Chip sie gerade verkosten. Insgesamt wurden 12 Sorten verkostet, wobei es sich bei 2 Chips um dieselbe Art handelte, hier konnte man erkennen, dass der Mensch als Messinstrument nicht die geeignetste Wahl ist.

 – Nicht einer der Schüler wäre darauf gekommen, zwei Mal den Chip einer Marke verkostet zu haben.-

Zur Auswertung sind dann alle Punkte eines jeden Chips für jede einzelne Kategorie zusammenaddiert und notiert worden. Um ein ordentliches Ergebnis zu ermitteln wurde nun aufgedeckt, welcher Chip von welcher Marke war und wie viel dieser auf 100 g kostet. Die ersten drei Plätze liegen sehr nah beieinander. Hier ist auffällig, dass eine Sorte Tortilla-Chips im Allgemeinen als „schlecht“ empfunden wurde, dann jedoch, durch die hohen Punkte in Form und Rösche, den ersten Platz belegte. Dass eine Bio-Marke mit am schlechtesten abschneidet, hätte wohl niemand erwartet. Diese legten in Kategorie Geruch, gemessen von „ohne“ bis „aromatisch“ den letzten Platz ab, obwohl sie doch zu den teuersten gehören. Im Ranking ist zu erkennen, dass die Preise bei der Platzierung keine große Rolle spielen. So sind die Chips von einem Discounter, welche mit die günstigsten waren, zweiter und die teuersten liegen schon auf Platz 4. 

Die Klasse hat mit diesem Ergebnis die einzelnen Tortilla-Chips bildlich in einem Polygonprofil dargestellt und ist zu dem Entschluss gekommen, dass es in diesem Test besonders schwer war, ein klares Ergebnis zu erzielen. Eine Ursache könnte sein, dass es sich bei den Tortilla-Chips um Industrieware handelt. Bei einem Produkt aus dem Handwerk wird durch die unterschiedliche Vorgehensweise der Produktion ein klareres Ergebnis erwartet. 

Alles in allem war dieser Test aufschlussreich, interessant und lehrreich. So ist die Klasse dem Gefühl, Teil eines Panels zu sein, etwas nähergekommen. 

Dezember 2018, Isabell Lützler, HFS 1

Schnauzer für den guten Zweck

Drucken

Anfang November ist es wieder so weit:

In den Straßen trifft man auf zahlreiche Männer, die kollektiv ihrem Bartwuchs freien Lauf lassen, um diesem Ende des Monats mit Rasierklingen bewaffnet wieder Einhalt zu gebieten.

Nein, es handelt sich nicht um Männer, die in der Disco-Zeit der wilden 70er stehen geblieben sind, auch nicht um Hipster, die seit Brad Pitt und Johnny Depp sowie Konsorten ihre Liebe zur Gesichtsbehaarung wiederentdeckt haben.

Sie sind weder Holzfäller, noch Teilnehmer des alljährlichen Beard & Moustache Championship, geschweige denn „Magnum“-Fans, die ihrem Hang zur Kultserie mit Tom Selleck Ausdruck verleihen wollen (wobei ich das als Liebhaber der 1980er Jahre natürlich nicht vollständig ausschließen möchte).

Der Grund ist ein ganz Anderer: ein guter Zweck!

Er nennt sich „Movember“ (Neologismus abgeleitet vom französischen bzw. englischen Wort Moustache für Schnurrbart und November).

Aber, was kann man sich darunter vorstellen?

Eine australische Stiftung engagiert sich im Rahmen ihrer Kampagne seit mehr als 10 Jahren für Männergesundheit. Dazu gehört, offen über geschlechterspezifische Krankheiten zu reden (die oft genug im Verborgenen blieben, da Männer meist als Vorsorge-Skeptiker und Gesundheits-Vernachlässiger plakatiert werden), um Aufmerksamkeit zu erregen und damit Spenden für die Prostata- und Hodenkrebs-Forschung zu sammeln. Nachdem Männer Studien zufolge durchschnittlich circa zehn Jahre früher sterben, als ihre bessere weibliche Hälfte, ist dies ein nicht zu unterschätzendes Projekt.

Auf Initiative von unserem Englisch-Dozenten, Native Speaker und überzeugten Vollbart-Träger, hat sich die Movember-Aktion auch in der Hotelfachschule verbreitet, sodass die „Herren der Schöpfung“ im November ihre Gesichtsbehaarung sprießen ließen und Anfang Dezember zum Ende der Aktion hin Hand an den Rasierer legten, den Rauschebart in einen fein-getrimmten Oberlippenbart à la Freddie Mercury, Rudi Völler oder gar Hulk Hogan verwandelten und dementsprechend ihrer (An-)Teilnahme Ausdruck verliehen.

Es kostete durchaus Überwindung, obwohl sich dennoch nicht Jeder überzeugen ließ.

Nachdem aber sogar unsere femininen Mitstreiterinnen uns nicht im Stich gelassen und Solidarität mit einem Moustache gezeigt haben, ist es zumindest uns die Sache wert gewesen. Bedingt durch mangelnde Haare auf den Zähnen und dem eher stockenden Bartwuchs mussten unsere Ladies allerdings auf die Pappvariante ausweichen.

 Die Aufmerksamkeit ließ auch nicht lange auf sich warten, da sich sowohl im Lehrerkollegium, als auch unter der Schülerschaft der Schnauzer der HFS herumgesprochen hat, sodass man im nächsten Jahr womöglich auf zahlreiche weitere „Movember“-Unterstützer für den guten Zweck hoffen darf.

Maurice Then, HFS 2

Übung macht den Meister!

Drucken

Um das nicht zu vergessen, versammelten sich die angehenden Betriebswirte der Klasse 1 der Staatlichen Hotelfachschule Bad Kissingen am 12. Dezember 2017 im neuen Restaurant der Schule an einem gemeinsamen Praxisnachmittag mit Frau Barbara Zollner-Siegler.

Zusammen wurde in den Unterrichtsstunden vorher eine Vorspeise, eine Auswahl an Hauptspeisen und ein kleines Dessert geplant.

Wichtig für diesen Tag war es Aufgaben zu üben, die Einigen im Berufsleben weniger geläufig waren bzw. die eigenen Fertigkeiten zu verfeinern.

So entschied man sich für die Aufgaben Tranchieren, Flambieren, dem fachgerechten Weinservice und die Zubereitung von Irish Coffee. Neben diesen „Hauptaufgaben“ war das professionelle Eindecken, Mise-en-place und natürlich auch das Kochen selbst eine Selbstverständlichkeit für die angehenden Hotelbetriebswirte.

Küchen- und Serviceteam ergänzten sich hervorragend und so konnte am Nachmittag folgendes kredenzt werden:

Wildkräutersalat

an Granatapfeldressing 

T-Bone Steak | Roastbeef | Entrecôte

an Karottenchips und Kräuterkartoffeln 

Crêpes  Suzette

Die Showeffekte des Flambierens am Tisch der Gäste verfehlten ihre Wirkung nicht und so mancher Mitschüler traute sich zum ersten Mal an diese Aufgabe heran.

Auch das fachgerechte Tranchieren der verschiedenen Fleischstücke war eine Aufgabe, die glänzend von den Schülern gemeistert wurde.

 Schließlich ließ  man es sich am weihnachtlich gedeckten Tisch munden und genoss zum Abschluss noch ein Gläschen Irish Coffee in gemütlicher Runde.

(Svenja Schmitt – HFS 1)

HFS am Berufsinformationstag Schweinfurt

Drucken

Auch in diesem Jahr präsentiert sich unsere Hotelfachschule am Schweinfurter Berufsinformationstag SBIT am Samstag, dem 17. März 2018, ab 10 Uhr im Konferenzzentrum auf der Maininsel in Schweinfurt. Kommen Sie vorbei und erhalten Sie Informationen zu einer Weiterbildung bei uns.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand!

 

Regionaler Apfelsaft klarer Testsieger!

Drucken

Am Dienstag, den 05. Dezember 2017 fand für die Klasse 1 der Staatlichen Hotelfachschule Bad Kissingen ein Sensoriktest anhand von Apfelsäften statt. Dieser wurde im Bereich des lebensmitteltechnologischen Unterrichtes geplant und durchgeführt. Er dient dazu, zu veranschaulichen, inwieweit sich der Geschmack innerhalb einer kleinen Gruppe unterscheidet und der Mensch gewissermaßen als Messeinstrument dienen kann.

Gegen 9:25 Uhr begann die Klasse, nach den fleißigen Vorbereitungen von deren Lehrkraft Frau Uschi Delißen, sich Ihren Arbeitsplätzen zuzuwenden. Es wurden Proben von zwölf Säften verschiedenster Marken und Abstammungen aneinandergereiht. Darunter unter anderem auch die Erzeugnisse mehrerer Apfelsorten und Preisklassen.

Bevor der Test durchgeführt werden konnte, mussten allerdings noch die Kriterien innerhalb der Klasse festgelegt werden, nach denen die oben genannten Produkte anschließend bewertet wurden.

 Ohne zu wissen, welcher Saft sich in welchem Glas befindet, erfolgte die Punktevergabe für die Geschmacksintensität, die Farbe oder den Geruch. Aus der Sicht der Klasse gestaltete sich dies bei der Bewertung vom Geschmack hinsichtlich des Merkmals „Fruchtigkeit“ und „Mundgefühl“ am schwierigsten.

Nachdem die sensorische Analyse der zwölf Säfte abgeschlossen war, folgte die Auswertung im Klassenverband. Die Ergebnisse wurden zusammengerechnet und in einem Polygonprofil (Spinnennetzprofil) veranschaulicht. Die Ausprägung der jeweiligen Eigenschaften lassen sich an der Entfernung zum Mittelpunkt des Netzes erkennen.

Bei dem hier durchgeführten Test kristallisierte sich der Saft der Firma Endres aus Bergrheinfeld als Sieger heraus.

(Larissa Bauer, HFS 1)

Buy cheap web hosting service where fatcow web hosting review will give you advices and please read bluehost review for more hosting information.
Free Joomla Templates designed by Web Hosting Top