Reise nach Prag – HFS 1 2017/2018

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Trotz den poetischen Worten von Udo Jürgens à la „Ich war noch niemals in New York“, hat sich die Gruppe der angehenden Betriebswirte in Begleitung mit Renate Hennig einem anderen Schlager verschrieben und ist gemäß des Titels „Reise nach Prag“ des ostdeutschen Interpreten Reinhard Lakomy zu einem Städtetrip in das „Herz Europas“ aufgebrochen. Ihre Studienreise führt sie von der Kurstadt Bad Kissingen mit dem Zug via Schweinfurt nach Nürnberg, wo der IC-Bus der Bahn schon gewartet hat, um gen Osten in die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu kommen.

Nach intensiver Vorplanung, Organisation und Angebotsvergleichen hat man sich letztendlich für die Stadt der tausend Türme entschieden, eine Destination, die aus touristischer und infrastruktureller Sicht perfekt passt. Ein Paket der Deutschen Bahn stach uns bei Recherchen ins Auge und hat zugleich unser Interesse erregt. Da neben An- und Abreise sowie Unterkunft auch ein umfangreicher, geführter Stadtrundgang in der historischen Altstadt Prags mit inbegriffen war, konnte man nicht „nein“ sagen und war sich schnell bezüglich Buchung einig.

Nach einer 4-stündigen Fahrt im IC-Bus wurden wir am Zielort empfangen und fuhren mit dem Gepäck vom Hauptbahnhof per U-Bahn durch die Stadt zu unseren Gemächern. Zusammen mit unserem persönlichen Guide war es uns anschließend sowohl eine Freude als auch ein Leichtes die Umgebung fußläufig zu erkunden und auf den Spuren Karls IV. über das jahrhundertealte Kopfsteinpflaster der königlich-kaiserlichen Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich, ehemaligen Hauptstadt Böhmens und heutigen Hauptstadt Tschechiens in Richtung historischem Zentrum zu wandeln, welches als eines von 12 UNESCO-Welterbestätten des Landes ausgezeichnet ist. Mehr als fünf Millionen Touristen im Jahr können nicht irren (darunter 8 von der Hotelfachschule aus Bad Kissingen) und machen die tschechische Hauptstadt zu einem der 10 beliebtesten Reiseziele Europas. Der Besuch der Nationalgalerie, von unzähligen Sehenswürdigkeiten, des für Tschechien berühmten Image Black Light Theaters, ein unterhaltsamer, stimmungsvoller Abend in der „Jazzrepublic“ den Klängen von Blues und Jazz lauschend, standen ganz oben auf der Agenda.

Die Altstadt ist jedoch nicht nur für ihr umfangreiches kulturelles Angebot und die Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern damals wie heute vor allem auch für ihr reges Nachtleben, das Alt und Jung aus Nah und Fern begeistert. Von multikulturellen Restaurants, Lokalen, Pubs, Hospoda und Jazz-Clubs sowie Diskotequen bzw. neudeutsch Clubs ist alles dabei, was das Feierwütigen-Herz begehrt. Den ersten Abend ließen wir im Zeichen der Gastronomie im ESKA ausklingen – einem Restaurant, das vom Guide Michelin für die kulinarische und architektonische Verbindung von Moderne und Tradition ausgezeichnet ist. Ganz ihrer Zunft verpflichtet, konnten die Schüler der Hotelfachschule weitere Eindrücke während einer Besichtigung des „AUGUSTINE – A Luxury Collection Hotel“, das sich hinter den Mauern des seit 2009 umgebauten Augustiner-Klosters befindet, erhaschen. Von Frau Zahradnícková herzlich empfangen und durch das schier endlos scheinende Korridor-Labyrinth der insgesamt 7 zusammenhängenden Gebäude geführt, wurden mit ihr sowohl Zimmertypen, Tagungssäle, Spa-Bereich, Keller sowie ehemalige Räumlichkeiten der Klosterbrauerei, des Refektoriums als auch des idyllischen Innenhofs beäugt. Anlässlich unserer Tour konnten wir uns mit einem aus Deutschland importierten Geschenk bei der Learning & Development Managerin des AUGUSTINE für den Aufwand, die erbrachte Zeit und die großartige Führung bedanken und hierbei gleichzeitig Fränkische Geschmackseindrücke annoncieren: Jana konnte sich auf einen edlen Tropfen Frankenweins 2015er Escherndorfer Lump Silvaner-Beerenauslesedes mehrfach ausgezeichneten Weingutes Horst Sauer freuen. Das Präsent wurde des weiteren vervollständigt mit einem Fläschchen Stougamer Pils(ähnlich des tschechischen Nationalgetränks) der kleinen privaten „Braurerei Mainstockheim“, die mit individuell kreierten Rezepturen klassiche Brautradition aufleben lässt und diese mit Kreativität kombiniert.

Sicherlich wird das für den oder die Ein oder Andere trotz der sengenden Hitze nicht der letzte Besuch in Prag gewesen sein, da vor allem das Moldau-Ufer mit den von Bäumen gesäumten Parks perfekte Erholung an derartigen Tagen bietet. 

Am Mittwoch-Morgen nach kurzer Nacht um kurz vor halb Zehn kehrten wir der Metropole an der Moldau bedauerlicherweise schon den Rücken, machten uns im IC-Bus der Deutschen Bahn auf den Heimweg Richtung Franken und verabschiedeten uns vom Herzen Europas auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen, um sich zweier Zitate zu bedienen, mit den Worten: „Guten Tag, Prag“ – „Gold’ne Stadt, die mein Herz verzaubert hat“!

Maurice Then – HFS 1

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