Maria Bildhausen- Ein Blick hinter die Kulissen.

Drucken

Am Freitag, den 23.11.2018, machte die Klasse der HFS 1 einen Ausflug in das Kloster Maria Bildhausen. Das Kloster liegt nahe bei Münnerstadt, welches behinderten Menschen seit 1983 die Integration in die Arbeitswelt ermöglicht und ihnen dort einen Lebensraum schafft. Unter dem Konzept des Dominikus Ringeisen Werks wird diese Einrichtung für Menschen mit Behinderung betrieben.

Herr Waldvogel- Gesamtleiter des Klosters- begrüßte uns schon freundlich beim Betreten des Klosters.

Er führte uns durch das Klostergelände. Wir besichtigten das 800 Jahre alte, ehemalige Schwesternhaus Sankt Maria, das nun zu einem Teil restauriert und renoviert wurde, um dort individuelle Hotelzimmer zu schaffen. Herr Waldvogel legt dabei auch viel Wert darauf, dass es dort noch sehr ursprünglich ist, d.h. es gibt in den Zimmern keinen Fernseher und kein WIFI. Gerade dies bevorzugen die Übernachtungsgäste deutlich, um sich vom Alltag zu lösen.

Zum Abschluss der Führung besichtigten wir noch die Gedenkstätte auf dem Gelände. Dort stehen in einem Buch die vielen Namen der getöteten Menschen mit Behinderung während des zweiten Weltkrieges. Wir legten eine Schweigeminute ein. Auch dort wurde wieder deutlich, dass diese Menschen auch ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft sind. 

In der Großküche trafen wir und Frau Katja Breunig dann auf die Küchenchefin Frau Dünisch. Sie zeigte uns ihren Arbeitsplatz und erklärte dabei den Ablauf der Verpflegung für die behinderten Bewohner. Frau Dünisch legt bei der Verpflegung sehr viel Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. So gibt es täglich frisches Obst und keine süßen Desserts.

Das Team kümmert sich tagtäglich um die Versorgung von rund 400 körperlich und geistig eingeschränkten Menschen. Davon wohnen ca. 200 Menschen im Kloster. Die übrigen Mahlzeiten werden mit den Fahrdiensten z.B. zum BRK Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt oder nach Münnerstadt transportiert.

Aktuell werden neben der eigentlichen Verpflegung auch noch Christstollen gebacken, welche auf dem hauseigenen Weihnachtsmarkt verkauft werden. Es ist einer der größten Weihnachtsmärkte der Region mit vielen Attraktionen wie dem Weihnachtsbasar in der Abtei, der Bierbrauerei von Mönchen und vielem mehr. Dies zieht jedes Jahr viele tausende Besucher auf das Gelände des Klosters Maria Bildhausen.

Anschließend kehrten wir in den Klostergasthof ein. Herr Erlwein, der Werkstätten Leiter und Herr Gutermuth, Ansprechpartner für den Gasthof und das Hotel, nahmen sich die Zeit und brachten uns die Geschichte des Gasthofs näher. Die Menschen mit Behinderung leisten dort eine besondere Arbeit. Um die Arbeit im Gasthof zu erleichtern, hat Herr Guthermuth eine Bestellliste zusammengestellt, die vom Servicepersonal den Gästen bei der Begrüßung an den Tisch gebracht wird. Die Gäste können dann ihre gewünschten Mahlzeiten und Getränke ankreuzen. So werden Stresssituationen und Vergessenes vermieden. 

Als Dankeschön überreichte Frau Breunig Herrn Waldvogel, Frau Dünisch und Herrn Erlwein eine Schachtel Pralinen.

(Kristin Rümer, Luisa Lochner HFS 1)

 

„Teambuilding“ ein kleines Wort mit viel Bedeutung!

Drucken

Gibt man dieses Wort in Google ein, sagt es dir: Es ist die Auswahl und Zusammenbringung sowie die Entwicklung der Fähigkeiten unterschiedlicher Personen innerhalb einer Gruppe, die gemeinsam ein vereinbartes Ziel erreichen möchten. 

Aber hinter diesem Wort steckt so viel mehr! 

Wir die neue Klasse der HFS1 2018/2019, ein bunter Haufen von neun Personen, fuhren am Mittwoch, den 12. September 2018 in Begleitung des Oberstudienrates Dr. Thomas Oschmann gemeinsam zu dem Kletterpark in Schweinfurt am Baggersee. Eine wunderbare Lage mit viel Ruhe und Natur.
Unser Trainer bat uns je einen leeren Bierkasten in die Hand zu nehmen und ihm zu folgen. Jeder sollte sich auf einen Bierkasten stellen und sich kurz bei den anderen vorstellen.

Ab diesen Moment begann das Teambuilding-Spiel.
Auf den Kästen und ohne den Boden zu berühren bildeten wir eine Reihe und bewegten uns zum genannten Ziel. Damit das Ganze nicht langweilig wurde, nahm sich der Trainer nach einigen Metern je einen Kasten weg. Am Ende standen wir sehr nahe zusammen auf den Kästen. 

Wir absolvierten das erste Spiel erfolgreich. Daraufhin folgten noch einige andere. Das Highlight unserer Teamspiele war das Klettern an einer vier Meter hohen Holzwand.
Ziel des Spieles war es, jeden Einzelnen über dieses Hindernis zu bringen. 

Auf der anderen Seite der Wand, konnten die bereits schon oben Angekommenen, den Nächsten helfen. Mit vereinter Kraft halfen wir dem Ersten nach oben zu kommen.  Es folgten zwei weitere aber dann geschah etwas, mit dem keiner rechnete. 

Luisa - die kleinste aus unserer Gruppe- hatte keine Chance die Hand der Obenstehenden zu erreichen. Harald – der schon oben stand- sicherte sich mit seinem Kletterhaken ab und schwang sich über die oberste Holzlatte wieder abwärts um Luisa zu unterstützen. Dabei brach die oberste Holzlatte ab und fiel zu Boden. Glücklicherweise sicherte sich Harald kurz zuvor ab und hing nun hilflos an der Wand. Luisa und die anderen sprangen zur Seite und entwischten der hinabfallenden Holzlatte nur knapp. Wir reagierten sofort und halfen Harald wieder hinab.
Nach diesem Schock und einer kurzen Pause, folgten noch einige Spiele wie das Führen einen unserer „erblindeten“ Klassenkameraden über einen Parcours, bei dem Vertrauen natürlich eine große Rolle spielte. 

Der Tag endete mit vielen ermüdeten und ausgepowerten, aber doch fröhlichen und stolzen Gesichtern. Trotz dieses erschreckenden Erlebnisses, bewiesen wir Zusammenhalt und Teamwork innerhalb der Gruppe. Wir sind guter Dinge, dass dieses Ereignis uns noch fester zusammengeschweißt hat und wir freuen uns auf die nächsten zwei gemeinsamen Jahre. 

Kristin Rümer – HFS1 

Reise nach Prag – HFS 1 2017/2018

Drucken

Trotz den poetischen Worten von Udo Jürgens à la „Ich war noch niemals in New York“, hat sich die Gruppe der angehenden Betriebswirte in Begleitung mit Renate Hennig einem anderen Schlager verschrieben und ist gemäß des Titels „Reise nach Prag“ des ostdeutschen Interpreten Reinhard Lakomy zu einem Städtetrip in das „Herz Europas“ aufgebrochen. Ihre Studienreise führt sie von der Kurstadt Bad Kissingen mit dem Zug via Schweinfurt nach Nürnberg, wo der IC-Bus der Bahn schon gewartet hat, um gen Osten in die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu kommen.

Nach intensiver Vorplanung, Organisation und Angebotsvergleichen hat man sich letztendlich für die Stadt der tausend Türme entschieden, eine Destination, die aus touristischer und infrastruktureller Sicht perfekt passt. Ein Paket der Deutschen Bahn stach uns bei Recherchen ins Auge und hat zugleich unser Interesse erregt. Da neben An- und Abreise sowie Unterkunft auch ein umfangreicher, geführter Stadtrundgang in der historischen Altstadt Prags mit inbegriffen war, konnte man nicht „nein“ sagen und war sich schnell bezüglich Buchung einig.

Nach einer 4-stündigen Fahrt im IC-Bus wurden wir am Zielort empfangen und fuhren mit dem Gepäck vom Hauptbahnhof per U-Bahn durch die Stadt zu unseren Gemächern. Zusammen mit unserem persönlichen Guide war es uns anschließend sowohl eine Freude als auch ein Leichtes die Umgebung fußläufig zu erkunden und auf den Spuren Karls IV. über das jahrhundertealte Kopfsteinpflaster der königlich-kaiserlichen Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich, ehemaligen Hauptstadt Böhmens und heutigen Hauptstadt Tschechiens in Richtung historischem Zentrum zu wandeln, welches als eines von 12 UNESCO-Welterbestätten des Landes ausgezeichnet ist. Mehr als fünf Millionen Touristen im Jahr können nicht irren (darunter 8 von der Hotelfachschule aus Bad Kissingen) und machen die tschechische Hauptstadt zu einem der 10 beliebtesten Reiseziele Europas. Der Besuch der Nationalgalerie, von unzähligen Sehenswürdigkeiten, des für Tschechien berühmten Image Black Light Theaters, ein unterhaltsamer, stimmungsvoller Abend in der „Jazzrepublic“ den Klängen von Blues und Jazz lauschend, standen ganz oben auf der Agenda.

Die Altstadt ist jedoch nicht nur für ihr umfangreiches kulturelles Angebot und die Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern damals wie heute vor allem auch für ihr reges Nachtleben, das Alt und Jung aus Nah und Fern begeistert. Von multikulturellen Restaurants, Lokalen, Pubs, Hospoda und Jazz-Clubs sowie Diskotequen bzw. neudeutsch Clubs ist alles dabei, was das Feierwütigen-Herz begehrt. Den ersten Abend ließen wir im Zeichen der Gastronomie im ESKA ausklingen – einem Restaurant, das vom Guide Michelin für die kulinarische und architektonische Verbindung von Moderne und Tradition ausgezeichnet ist. Ganz ihrer Zunft verpflichtet, konnten die Schüler der Hotelfachschule weitere Eindrücke während einer Besichtigung des „AUGUSTINE – A Luxury Collection Hotel“, das sich hinter den Mauern des seit 2009 umgebauten Augustiner-Klosters befindet, erhaschen. Von Frau Zahradnícková herzlich empfangen und durch das schier endlos scheinende Korridor-Labyrinth der insgesamt 7 zusammenhängenden Gebäude geführt, wurden mit ihr sowohl Zimmertypen, Tagungssäle, Spa-Bereich, Keller sowie ehemalige Räumlichkeiten der Klosterbrauerei, des Refektoriums als auch des idyllischen Innenhofs beäugt. Anlässlich unserer Tour konnten wir uns mit einem aus Deutschland importierten Geschenk bei der Learning & Development Managerin des AUGUSTINE für den Aufwand, die erbrachte Zeit und die großartige Führung bedanken und hierbei gleichzeitig Fränkische Geschmackseindrücke annoncieren: Jana konnte sich auf einen edlen Tropfen Frankenweins 2015er Escherndorfer Lump Silvaner-Beerenauslesedes mehrfach ausgezeichneten Weingutes Horst Sauer freuen. Das Präsent wurde des weiteren vervollständigt mit einem Fläschchen Stougamer Pils(ähnlich des tschechischen Nationalgetränks) der kleinen privaten „Braurerei Mainstockheim“, die mit individuell kreierten Rezepturen klassiche Brautradition aufleben lässt und diese mit Kreativität kombiniert.

Sicherlich wird das für den oder die Ein oder Andere trotz der sengenden Hitze nicht der letzte Besuch in Prag gewesen sein, da vor allem das Moldau-Ufer mit den von Bäumen gesäumten Parks perfekte Erholung an derartigen Tagen bietet. 

Am Mittwoch-Morgen nach kurzer Nacht um kurz vor halb Zehn kehrten wir der Metropole an der Moldau bedauerlicherweise schon den Rücken, machten uns im IC-Bus der Deutschen Bahn auf den Heimweg Richtung Franken und verabschiedeten uns vom Herzen Europas auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen, um sich zweier Zitate zu bedienen, mit den Worten: „Guten Tag, Prag“ – „Gold’ne Stadt, die mein Herz verzaubert hat“!

Maurice Then – HFS 1

Hinter den Kulissen der Firma SKF

Drucken


Wo auch immer auf der Welt sich in Windkraftanlagen, Eisenbahnen, Druck-, Bau- oder Werkzeugmaschinen, Elektromotoren und Generatoren, Zwei- oder Vierräder, Haushaltsgeräte oder in der Luftfahrt etwas bewegt – unabhängig, ob rotative, oszillierende oder lineare Bewegungen – ist SKF oftmals mit Hightech-Lösungen versteckt, ein Unternehmen, welches man hinter alldem nicht vermuten würde.

Am Mittwoch, den 25ten April 2018, war es dann so weit. Für die Klasse 1 der Staatlichen Hotelfachschule Bad Kissingen fand die Besichtigung, die im Unterrichtsfach Berufs- und Arbeitspädagogik geplant worden war, bei SKF in Schweinfurt statt.

Herr Jürgen Stürzenberger, Ausbildungsleiter empfing die HFS 1 und deren Lehrerinnen Frau Uschi Delißen und Frau Katja Breunig gegen 14 Uhr vor den Toren der Werkstätten des SKF´s.

Bevor die eigentliche Führung durch die einzelnen Werkhallen begann, stellte uns Herr Stürzenberger die Entwicklung des Unternehmens, Aufgabenbereiche sowie unternehmensinterne Abläufe vor.

Svenska Kullagerfabriken, kurz „SKF“, mit Sitz in Göteborg - Schweden - ist seit 1906 ein weltweit führender Technologieanbieter in den verschiedensten Marktsektoren mit derzeit ca. 48.500 Mitarbeitern weltweit – davon allein 4.000 in Schweinfurt-, deren aktueller Schwerpunkt der technologischen Entwicklung in der Verbesserung der Umweltverträglichkeit, während des gesamten Produktlebenszyklus, von der Fertigung bis zur Entsorgung liegt.

SKF bildet innerhalb ihrer Ausbildungscenter an zehn verschiedenen Standorten innerhalb Deutschland aus. Die zu erlernenden Berufe lassen sich in drei verschiedene Bereiche unterteilen.

Die gewerbliche Ausbildung, die kaufmännische Ausbildung und die Ausbildung im dualen Studium. Derzeit befinden sich ca. 70 Auszubildende auf dem Weg ins Berufsleben.

Ein wichtiger Bestandteil bei SKF ist individuelle Weiterbildung. SKF geht davon aus, dass jeder seinen Schlüssel zur persönlichen Weiterentwicklung selbst in Händen hält. Wozu dieser Schlüssel passt? Zu einer Vielzahl von Tools und Programmen, die bei SKF bereitgestellt werden. Kurzum: Wer Eigeninitiative zeigt, dem eröffnen sich die spannendsten Karrierewege. Auf Basis eines individuellen Entwicklungsplans bieten sie jedem Mitarbeiter zielgerichtet eine große Vielfalt an zukunftsorientierten Qualifizierungs-, Weiterentwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten – sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene. Dazu steht eine breite Palette an Qualifizierungsmaßnahmen (Seminare, E-Learning-Systeme oder Projektarbeiten) zur Verfügung.

Auf globaler Ebene agiert das SKF-College. Dabei handelt es sich um ein weltweites Netzwerk von Fortbildungszentren, deren Angebote allen SKF-Mitarbeitern offenstehen und ein buntes Portfolio aus den Bereichen der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz abdecken. Dabei ist jeder Kurs so aufgebaut, dass er die persönliche Entwicklung fördert und gleichzeitig einen messbaren Einfluss auf die Geschäfte hat.

Besonders stolz ist SKF auf QualiTeFa (Qualifizierung für technische Fachkräfte) – ein Programm zur Entwicklung gewerblicher Mitarbeiter. Dabei erwerben die Teilnehmer im Rahmen eines mehrmonatigen Brückenlehrgangs Kompetenzen rund um Mathematik, Physik, Englisch, Selbstmanagement und Präsentationstechniken. Die Kurse bilden die Möglichkeit, sich auf akademischem Niveau weiterzubilden und sich zu einer gefragten, vielseitig einsetzbaren Fach- und Führungskraft zu entwickeln.

Kurzum: Es gibt fast nichts, was es nicht gibt – wenn es zur Leistungssteigerung des Einzelnen und des Unternehmens beiträgt, welches SKF zu einem lukrativen und arbeitnehmerfreundlichen Unternehmen werden lässt.

So endete mit vielen neuen Eindrücken nach einer herzlichen Verabschiedung ein äußerst interessanter Tag für die angehenden Betriebswirte aus Bad Kissingen.

Tobias Pekarek, HFS1

Hier steht Regionalität an erster Stelle – Das Haus der schwarzen Berge

Drucken

Das Biosphärenzentrum „Haus der Schwarzen Berge“ in Oberbach war am Donnerstag, den 26.04.2018, ein Ausflugsziel für die angehenden Hotelbetriebswirte der Hotelfachschule Bad Kissingen. 

Herr Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH, empfing die HFS 1 und deren Lehrerin Frau Uschi Delißen. Bereits zuvor hatten sich die angehenden Betriebswirte Gedanken über die neuen Wege der Gastronomie gemacht. 

Doch bevor es in die Diskussionsrunde ging, brachte Herr Plöger der Klasse die Entwicklung, die Aufgaben, sowie die Ziele der Rhön GmbH -  Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, näher. 

Gegründet wurde das Unternehmen im Februar 2017 durch Auflösung und Fusionierung der Vorgängerunternehmen aus der Dreiländerregion, um die Kompetenzen aus Bayern, Hessen und Thüringen zu bündeln. Eine der Hauptaufgaben besteht darin, den Tourismus in der Region Rhön zu fördern. Dem Team ist es dabei ein großes Anliegen, die regional hergestellten Produkte zu vermarkten und Partnerbetriebe, die diese in traditioneller Weise herstellen, auszuzeichnen.

Im Rhön – Café mit Rhönladen haben die Gäste die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck über eine Auswahl der vielfältigen und regionalen Produktpalette zu verschaffen. Auch die Klasse der Hotelfachschule nahm das Angebot an und genossen ein leckeres Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee. 

Mit dem Veranstaltungsprojekt ,,So schmeckt es in der Rhön“ unterstützt die Dachmarke Rhön die Ausbildung junger Menschen in der Gastronomie. Köche und Köchinnen, sowie Hotel- und Restaurantfachleute des zweiten und dritten Lehrjahres können so ihr Talent unter Beweis stellen. 2019 wird dieser Wettbewerb an der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen stattfinden. Die motivierten Auszubildenden sollen an den bewussten Umgang mit regionalen Produkten herangeführt werden.

Ein weiteres großes Projekt ist bereits in Arbeit. Es soll ein kleines gemütliches Restaurant im Hütten-Flair entstehen, um einen authentischen Anlaufpunkt auf der Hüttentour sowohl für Reisende, Wanderer, als auch Fahrradfahrer zu schaffen.

Und dies ist auch der Anreiz für die Gruppendiskussion gewesen.  Was macht die Rhön und die dort ansässigen Tourismusbetriebe attraktiv?

Wer als Chef mit einem guten Beispiel vorangeht, hat die zufriedensten Mitarbeiter. Dies ist das Motto von Herrn Plöger und seiner Stellvertreterin Jennifer Rother. Die Gastgeber eines Restaurants sind das Aushängeschild der Region Rhön. Nur wenn dort die Servicequalität stimmt, wird die Tourismusbranche erfolgreich sein.  Durch einige ,,verrückten Ideen“, wie es Herr Plöger nennt, ist ihm dies bereits gelungen. Seine Mitarbeiter haben Mitspracherecht in fast allen Angelegenheiten und bekommen das vollste Vertrauen ihres Chefs entgegen gebracht . 

Nach dem Umbau des Biosphärenzentrums soll eine technisch, gut ausgestattete Anlage Oberbach bereichern. Hierbei wird sehr viel Wert auf Barrierefreiheit – nicht nur für körperlich Eingeschränkte, sondern auch für Sehbehinderte -  gelegt. Jedem Gast soll ein uneingeschränkter Zugang gewährt werden. 

Herr Plöger untermalte das Gespräch mit lebhaften Beispielen und witzigen Erfahrungen. Mit großem Eifer und Interesse waren die angehenden Betriebswirte dabei und konnten sehr viele gute Ideen, Vorschläge und Anhaltspunkte für eine spätere Tätigkeit in Führungspositionen oder in der Selbstständigkeit mitnehmen. 

Jasmin Walter, HFS 1

 

Great Place to work!

Drucken

Einen kleinen Einblick hinter das Ausbildungskonzept der Heiligenfeld Kliniken erhielten die Schüler des ersten Jahrgangs der Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Kissingen zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Katja Breunig am 28.Februar 2018. Das Treffen fand im Rahmen des Berufs- und Arbeitspädagogik-Unterrichts statt. Hierfür ist es besonders wichtig und interessant verschiedene Konzepte der Ausbildung kennen zu lernen. Das Unternehmen Heiligenfeld ist eine innovative und werteorientierte Klinikgruppe mit Hauptsitz in Bad Kissingen. Insgesamt sind es acht Kliniken an fünf Standorten mit ca. 1.000 Mitarbeitern.
Im Verwaltungsgebäude Heiligenfeld trafen die angehenden Betriebswirte auf die Bereichsleitung Service, Frau Gerda Kornmann, auf die Ausbildungsbeauftragte Frau Simone Sell und auf Herrn Michael Moritz, Mitarbeiter des Personalmanagements und ehemaliger Schüler der Hotelfachschule Bad Kissingen, sowie auf zwei Hotelfachauszubildende. Zuerst wurde den Schülern/innen eine Unternehmens-präsentation der Heiligenfeld Kliniken vorgestellt, Frau Simone Sell ging dabei genauer auf den Ablauf der Ausbildung und auf das komplette Ausbildungs-management ein. Im Anschluss fand dann eine Hausführung zusammen mit Frau Kornmann und Frau Sell statt.
Heiligenfeld bildet an den Standorten Bad Kissingen und Waldmünchen Auszubildende aus. Außerdem besteht auch die Möglichkeit ein "Duales BWL Studium im Bereich Gesundheitsmanagement" in Bad Kissingen zu absolvieren. Derzeit befinden sich insgesamt 60 Auszubildende in der Ausbildung. Der Bereich der Hotelfachauszubildenden besteht zum einen aus den klassischen Abteilungen, wie Service, Küche, Patientenmanagement und Etage, die im Ausbildungsplan fest vorgeschrieben sind, als auch aus den Abteilungen Aufnahmemanagement und Marketing. Heiligenfeld legt bei der Ausbildung besonderen Wert darauf, dass sich die Auszubildenden von Anfang an fachlich und persönlich gut entwickeln können. Dies zeigt sich zum einen dadurch, dass jede/r Auszubildende einen Paten und einen Mentoren zur Seite gestellt bekommt. Der Pate und vor allem der Mentor unterstützt die Auszubildenden während des ganzen Ausbildungsweges in der Ausbildungsorientierung sowie in der persönlichen Entwicklung. Die Ausbildung beginnt zum 01. August mit einem Welcome-Tag, jedoch werden die neuen Auszubildenden weit vorher schon mit einem Patentreffen und weiteren Informationen in die Gemeinschaft integriert.
Das Azubimeeting ist ein wesentlicher Lernort für Reflexion der eigenen Rolle während der Ausbildung. Fragestellungen aus dem Ausbildungsalltag – organisatorische und persönliche - werden mit anderen Azubis vertraulich und lösungsorientiert und gegenseitig unterstützend thematisiert. Außerdem findet jährlich ein Azubitag statt, dieser ist wichtig für das gegenseitige Kennenlernen und um die neuen Auszubildenden zu integrieren.
Um Problemen untereinander vorzubeugen bzw. zu besprechen findet unabhängig von den regelmäßigen Mentoren-Treffen ebenfalls jährlich eine Supervision für jeden Azubi statt. Dieser spricht mit den Auszubildenden über Ihre Erfahrungen und Sorgen und persönliche Entwicklungsfelder.
Am Selbstmanagement mit weiteren Unternehmen beteiligt und fördert Heiligenfeld eine Modulreihe, die aus zwölf Teilen besteht. Man lernt dabei von unterschiedlichen Referenten wie man z.B. mit seinen Finanzen oder mit Stress umgeht. Dieses Selbstmanagement wurde speziell für Auszubildende entwickelt und mit dem deutschen Bildungspreis Kategorie Innovationspreis 2014 ausgezeichnet.
Das Vorurteil, dass die Ausbildung im à la carte Bereich in einer Klinik fehlen würde, ist auch Geschichte. Heiligenfeld hat inzwischen ein eigenes à la carte System, sowie eine Vinothek in Bad Kissingen. Beide Bereiche müssen von den Auszubildenden im Hotelfach durchlaufen werden.
Die Heiligenfeld Kliniken zeigten also anhand einiger Beispiele aus einem umfangreichen Ausbildungskonzept, dass es auch in der Gastronomie möglich ist, Rücksicht auf die Auszubildenden zu nehmen und Auszubildende eine wertvolle Berufsgruppe sind. Nicht umsonst haben sie dafür 2017 eine Auszeichnung für „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ in der Kategorie Krankenhäuser und Kliniken bekommen sowie den 1. Platz als „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ – Kategorie Kliniken.

(Frau Kristin Hartfiel, Frau Simone Sell – Heiligenfeld Kliniken)

 

Auf den Schimmelpilz gekommen

Drucken

An Dienstagvormittag, den 23. Januar 2018, sah man kurz vor der Pause die Hotelfachschüler des ersten Jahrganges durch das Schulgebäude flitzen, wie sie von diversen Gegenständen z.B. von den Stehtischen in der Aula, den Türgriffen der Damen-  und Herrentoiletten (auch von der Lehrertoilette), Klassenzimmertischen und vielem mehr, Abklatschproben nahmen. Sinn und Zweck dieser Maßnahme war es, die Keimbelastung verschiedener Oberflächen festzustellen. Die Abklatschplatten wurden vom Institut Dr. Nuss GmbH & Co. KG aus Bad Kissingen freundlicherweise zur Verfügung gestellt, damit die angehenden Hotelbetriebswirte einen tieferen Einblick in das Leben der Mikroorganismen und deren Vermehrung bekommen konnten.

Der Unterrichtsgang eine Woche später am 30. Januar 2018 mit der Lehrerin Frau Uschi Delißen zum Institut brachte nun endlich die herbeigesehnte (und teils auch gefürchtete) Auswertung, die den Schülern sowohl die Sprache verschlug als auch ein leichtes Entsetzen in deren Gesichtern hervorrief. Frau Dr. Katharina Engelken, Laborleiterin für den Bereich Mikroorganismen und Hygiene, war es, die ausgewerteten Ergebnisse verkündete.

Die Abklatschplatten sind mit einem gelartigen - Bakterien liebenden - Agar-Nährboden befüllt. Nachdem dieser Boden auf die zu testende Oberfläche gedrückt wird, wird die Probe verschlossen und 48 Stunden bei 30°C bebrütet. Aus kleinen Keimen bilden sich innerhalb dieser Zeit verschieden aussehende Kolonien (rote, weiße, gelbe Punkte, flach oder gewölbt, klar abgegrenzt oder mit flauschiger Oberfläche). Diese kann man mit bloßem Auge erkennen und so Rückschlüsse auf die Keimbelastung der Probe nehmen.  Die von Frau Engelken ermittelte Analyse der Proben aus dem Berufsschulhaus ergab eine erstaunliche Gemeinsamkeit: Schimmelpilzsporen – fast überall und gar nicht mal so wenige! „Dafür gebe es verschiedene Gründe, Hydrokulturen seien beispielsweise extreme Schimmelpilzlieferanten!“, so die Laborleiterin. Der Schimmelpilz kann gesundheitsgefährdend sein, muss es aber nicht. Wichtigstes Hilfsmittels im Kampf gegen den Befall mit Schimmelpilzen ist gutes Heizen und ausreichendes Lüften!!!

Danach lud Frau Dr. Engelken zu einer Führung durch das Labor ein und erläuterte dabei weitere Verfahrensweisen zum Nachweis von Mikroorgansimen, unter anderem auch in Trinkwasser. Im Anschluss ging es mit den neu erworbenen Informationen zurück in die Schule. Für eine Kontrolluntersuchung gab Frau Engelken den Hotelfachschülern noch einmal spezielle Abklatschplatten für Schimmelbefall mit, die bei einer Nachanalyse keine auffälligen Ergebnisse hervorbrachten.  

Ob Bakterie, Schimmelpilz oder Virus, ist egal. Sie alle sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, deswegen ist gute Hygiene unverzichtbar und somit das Wichtigste in allen Bereichen. Die Devise lautet: Lieber einmal mehr Hände waschen, sicher ist sicher!

Lisa Jonas – HFS 1

Buy cheap web hosting service where fatcow web hosting review will give you advices and please read bluehost review for more hosting information.
Free Joomla Templates designed by Web Hosting Top