Auf den Schimmelpilz gekommen

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An Dienstagvormittag, den 23. Januar 2018, sah man kurz vor der Pause die Hotelfachschüler des ersten Jahrganges durch das Schulgebäude flitzen, wie sie von diversen Gegenständen z.B. von den Stehtischen in der Aula, den Türgriffen der Damen-  und Herrentoiletten (auch von der Lehrertoilette), Klassenzimmertischen und vielem mehr, Abklatschproben nahmen. Sinn und Zweck dieser Maßnahme war es, die Keimbelastung verschiedener Oberflächen festzustellen. Die Abklatschplatten wurden vom Institut Dr. Nuss GmbH & Co. KG aus Bad Kissingen freundlicherweise zur Verfügung gestellt, damit die angehenden Hotelbetriebswirte einen tieferen Einblick in das Leben der Mikroorganismen und deren Vermehrung bekommen konnten.

Der Unterrichtsgang eine Woche später am 30. Januar 2018 mit der Lehrerin Frau Uschi Delißen zum Institut brachte nun endlich die herbeigesehnte (und teils auch gefürchtete) Auswertung, die den Schülern sowohl die Sprache verschlug als auch ein leichtes Entsetzen in deren Gesichtern hervorrief. Frau Dr. Katharina Engelken, Laborleiterin für den Bereich Mikroorganismen und Hygiene, war es, die ausgewerteten Ergebnisse verkündete.

Die Abklatschplatten sind mit einem gelartigen - Bakterien liebenden - Agar-Nährboden befüllt. Nachdem dieser Boden auf die zu testende Oberfläche gedrückt wird, wird die Probe verschlossen und 48 Stunden bei 30°C bebrütet. Aus kleinen Keimen bilden sich innerhalb dieser Zeit verschieden aussehende Kolonien (rote, weiße, gelbe Punkte, flach oder gewölbt, klar abgegrenzt oder mit flauschiger Oberfläche). Diese kann man mit bloßem Auge erkennen und so Rückschlüsse auf die Keimbelastung der Probe nehmen.  Die von Frau Engelken ermittelte Analyse der Proben aus dem Berufsschulhaus ergab eine erstaunliche Gemeinsamkeit: Schimmelpilzsporen – fast überall und gar nicht mal so wenige! „Dafür gebe es verschiedene Gründe, Hydrokulturen seien beispielsweise extreme Schimmelpilzlieferanten!“, so die Laborleiterin. Der Schimmelpilz kann gesundheitsgefährdend sein, muss es aber nicht. Wichtigstes Hilfsmittels im Kampf gegen den Befall mit Schimmelpilzen ist gutes Heizen und ausreichendes Lüften!!!

Danach lud Frau Dr. Engelken zu einer Führung durch das Labor ein und erläuterte dabei weitere Verfahrensweisen zum Nachweis von Mikroorgansimen, unter anderem auch in Trinkwasser. Im Anschluss ging es mit den neu erworbenen Informationen zurück in die Schule. Für eine Kontrolluntersuchung gab Frau Engelken den Hotelfachschülern noch einmal spezielle Abklatschplatten für Schimmelbefall mit, die bei einer Nachanalyse keine auffälligen Ergebnisse hervorbrachten.  

Ob Bakterie, Schimmelpilz oder Virus, ist egal. Sie alle sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, deswegen ist gute Hygiene unverzichtbar und somit das Wichtigste in allen Bereichen. Die Devise lautet: Lieber einmal mehr Hände waschen, sicher ist sicher!

Lisa Jonas – HFS 1

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