Great Place to work!

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Einen kleinen Einblick hinter das Ausbildungskonzept der Heiligenfeld Kliniken erhielten die Schüler des ersten Jahrgangs der Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe Bad Kissingen zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Katja Breunig am 28.Februar 2018. Das Treffen fand im Rahmen des Berufs- und Arbeitspädagogik-Unterrichts statt. Hierfür ist es besonders wichtig und interessant verschiedene Konzepte der Ausbildung kennen zu lernen. Das Unternehmen Heiligenfeld ist eine innovative und werteorientierte Klinikgruppe mit Hauptsitz in Bad Kissingen. Insgesamt sind es acht Kliniken an fünf Standorten mit ca. 1.000 Mitarbeitern.
Im Verwaltungsgebäude Heiligenfeld trafen die angehenden Betriebswirte auf die Bereichsleitung Service, Frau Gerda Kornmann, auf die Ausbildungsbeauftragte Frau Simone Sell und auf Herrn Michael Moritz, Mitarbeiter des Personalmanagements und ehemaliger Schüler der Hotelfachschule Bad Kissingen, sowie auf zwei Hotelfachauszubildende. Zuerst wurde den Schülern/innen eine Unternehmens-präsentation der Heiligenfeld Kliniken vorgestellt, Frau Simone Sell ging dabei genauer auf den Ablauf der Ausbildung und auf das komplette Ausbildungs-management ein. Im Anschluss fand dann eine Hausführung zusammen mit Frau Kornmann und Frau Sell statt.
Heiligenfeld bildet an den Standorten Bad Kissingen und Waldmünchen Auszubildende aus. Außerdem besteht auch die Möglichkeit ein "Duales BWL Studium im Bereich Gesundheitsmanagement" in Bad Kissingen zu absolvieren. Derzeit befinden sich insgesamt 60 Auszubildende in der Ausbildung. Der Bereich der Hotelfachauszubildenden besteht zum einen aus den klassischen Abteilungen, wie Service, Küche, Patientenmanagement und Etage, die im Ausbildungsplan fest vorgeschrieben sind, als auch aus den Abteilungen Aufnahmemanagement und Marketing. Heiligenfeld legt bei der Ausbildung besonderen Wert darauf, dass sich die Auszubildenden von Anfang an fachlich und persönlich gut entwickeln können. Dies zeigt sich zum einen dadurch, dass jede/r Auszubildende einen Paten und einen Mentoren zur Seite gestellt bekommt. Der Pate und vor allem der Mentor unterstützt die Auszubildenden während des ganzen Ausbildungsweges in der Ausbildungsorientierung sowie in der persönlichen Entwicklung. Die Ausbildung beginnt zum 01. August mit einem Welcome-Tag, jedoch werden die neuen Auszubildenden weit vorher schon mit einem Patentreffen und weiteren Informationen in die Gemeinschaft integriert.
Das Azubimeeting ist ein wesentlicher Lernort für Reflexion der eigenen Rolle während der Ausbildung. Fragestellungen aus dem Ausbildungsalltag – organisatorische und persönliche - werden mit anderen Azubis vertraulich und lösungsorientiert und gegenseitig unterstützend thematisiert. Außerdem findet jährlich ein Azubitag statt, dieser ist wichtig für das gegenseitige Kennenlernen und um die neuen Auszubildenden zu integrieren.
Um Problemen untereinander vorzubeugen bzw. zu besprechen findet unabhängig von den regelmäßigen Mentoren-Treffen ebenfalls jährlich eine Supervision für jeden Azubi statt. Dieser spricht mit den Auszubildenden über Ihre Erfahrungen und Sorgen und persönliche Entwicklungsfelder.
Am Selbstmanagement mit weiteren Unternehmen beteiligt und fördert Heiligenfeld eine Modulreihe, die aus zwölf Teilen besteht. Man lernt dabei von unterschiedlichen Referenten wie man z.B. mit seinen Finanzen oder mit Stress umgeht. Dieses Selbstmanagement wurde speziell für Auszubildende entwickelt und mit dem deutschen Bildungspreis Kategorie Innovationspreis 2014 ausgezeichnet.
Das Vorurteil, dass die Ausbildung im à la carte Bereich in einer Klinik fehlen würde, ist auch Geschichte. Heiligenfeld hat inzwischen ein eigenes à la carte System, sowie eine Vinothek in Bad Kissingen. Beide Bereiche müssen von den Auszubildenden im Hotelfach durchlaufen werden.
Die Heiligenfeld Kliniken zeigten also anhand einiger Beispiele aus einem umfangreichen Ausbildungskonzept, dass es auch in der Gastronomie möglich ist, Rücksicht auf die Auszubildenden zu nehmen und Auszubildende eine wertvolle Berufsgruppe sind. Nicht umsonst haben sie dafür 2017 eine Auszeichnung für „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ in der Kategorie Krankenhäuser und Kliniken bekommen sowie den 1. Platz als „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ – Kategorie Kliniken.

(Frau Kristin Hartfiel, Frau Simone Sell – Heiligenfeld Kliniken)

 

Auf den Schimmelpilz gekommen

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An Dienstagvormittag, den 23. Januar 2018, sah man kurz vor der Pause die Hotelfachschüler des ersten Jahrganges durch das Schulgebäude flitzen, wie sie von diversen Gegenständen z.B. von den Stehtischen in der Aula, den Türgriffen der Damen-  und Herrentoiletten (auch von der Lehrertoilette), Klassenzimmertischen und vielem mehr, Abklatschproben nahmen. Sinn und Zweck dieser Maßnahme war es, die Keimbelastung verschiedener Oberflächen festzustellen. Die Abklatschplatten wurden vom Institut Dr. Nuss GmbH & Co. KG aus Bad Kissingen freundlicherweise zur Verfügung gestellt, damit die angehenden Hotelbetriebswirte einen tieferen Einblick in das Leben der Mikroorganismen und deren Vermehrung bekommen konnten.

Der Unterrichtsgang eine Woche später am 30. Januar 2018 mit der Lehrerin Frau Uschi Delißen zum Institut brachte nun endlich die herbeigesehnte (und teils auch gefürchtete) Auswertung, die den Schülern sowohl die Sprache verschlug als auch ein leichtes Entsetzen in deren Gesichtern hervorrief. Frau Dr. Katharina Engelken, Laborleiterin für den Bereich Mikroorganismen und Hygiene, war es, die ausgewerteten Ergebnisse verkündete.

Die Abklatschplatten sind mit einem gelartigen - Bakterien liebenden - Agar-Nährboden befüllt. Nachdem dieser Boden auf die zu testende Oberfläche gedrückt wird, wird die Probe verschlossen und 48 Stunden bei 30°C bebrütet. Aus kleinen Keimen bilden sich innerhalb dieser Zeit verschieden aussehende Kolonien (rote, weiße, gelbe Punkte, flach oder gewölbt, klar abgegrenzt oder mit flauschiger Oberfläche). Diese kann man mit bloßem Auge erkennen und so Rückschlüsse auf die Keimbelastung der Probe nehmen.  Die von Frau Engelken ermittelte Analyse der Proben aus dem Berufsschulhaus ergab eine erstaunliche Gemeinsamkeit: Schimmelpilzsporen – fast überall und gar nicht mal so wenige! „Dafür gebe es verschiedene Gründe, Hydrokulturen seien beispielsweise extreme Schimmelpilzlieferanten!“, so die Laborleiterin. Der Schimmelpilz kann gesundheitsgefährdend sein, muss es aber nicht. Wichtigstes Hilfsmittels im Kampf gegen den Befall mit Schimmelpilzen ist gutes Heizen und ausreichendes Lüften!!!

Danach lud Frau Dr. Engelken zu einer Führung durch das Labor ein und erläuterte dabei weitere Verfahrensweisen zum Nachweis von Mikroorgansimen, unter anderem auch in Trinkwasser. Im Anschluss ging es mit den neu erworbenen Informationen zurück in die Schule. Für eine Kontrolluntersuchung gab Frau Engelken den Hotelfachschülern noch einmal spezielle Abklatschplatten für Schimmelbefall mit, die bei einer Nachanalyse keine auffälligen Ergebnisse hervorbrachten.  

Ob Bakterie, Schimmelpilz oder Virus, ist egal. Sie alle sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, deswegen ist gute Hygiene unverzichtbar und somit das Wichtigste in allen Bereichen. Die Devise lautet: Lieber einmal mehr Hände waschen, sicher ist sicher!

Lisa Jonas – HFS 1

Franken - Wein.Schöner.Land! – Fränkisches Weinsymposium

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Franken: ein wunderschönes Fleckchen Erde inmitten Deutschlands ist im Bundesgebiet durchaus wohl bekannt als sowohl eines der 13 Weinanbaugebiete als auch als Genussregion ... und nicht erst seitdem zwei Kölner Moderatoren ihren Franken-Schoppen in Würzburg an der alten Mainbrücke über der „Würz“ genossen haben und sich dieser Faux-pas in den Medien verbreitet hat.

Dies mag daran liegen, dass der Weinbau hier eine lange Tradition hat und die Tradition gehegt und gepflegt wird. Jedes Jahr ziehen die Winzergemeinden in der Region zahlreiche Gäste aus Nah und Fern – genauer gesagt 24 Millionen Besucher im vergangenen Rekord-Geschäftsjahr - an den Main, ins liebliche Taubertal, in den Steigerwald und in den Spessart.

Nicht nur gegenwärtige Genießer und Touristen, sondern bereits der ehrwürdige Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe wusste das Frankenland und seinen „Ambrosia“ zu schätzen: „ ... denn kein anderer Wein will mir schmecken und ich bin verdrießlich, wenn mir mein gewohnter Lieblingstrank abgeht.“

Und Iphofen – ebenfalls ein wunderschönes Fleckchen Erde inmitten zahlreicher Weinberge und an diesem kalten Januarmorgen im Schatten des Schwanbergs gelegen – hat am 29. Januar in grauer Morgenstund’ nun schon in alter Sitte zum alljährlichen Weinsymposium geladen. Seit 2005 präsentiert die „Weinstadt mit Kultur“ in Kooperation mit dem Tourismusverband Franken, der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau sowie dem Weinbauverband Franken und der Frankenwein-Frankenland GmbH die Veranstaltung „Franken – Wein.Schöner.Land!“. Hierbei werden u. a. engagierte Winzer, Gastronomen und Vordenker, die sich um den Tourismus und den Weinbau verdient machen, in den Kategorien „Gästeführer Weinerlebnis Franken“, „Vinotheken“, „Feines aus Weinfranken“, „Weinbars & Weinbistros“, „Gasthäuser & Weinstuben“, „Zu Gast beim Winzer“ sowie „Winzer und Weingüter“ geehrt und die neuen Mitglieder, die sich einer kritischen Prüfung unterziehen mussten, in den Reihen der roten Weinbibel Frankens willkommen geheißen. Denn das ist das, was alle vereint: die Liebe zur Heimat, die Liebe zum Wein und die Gastfreundschaft.

Durch das Weintourismus-Symposium und den interessanten Vorträgen, zu dem sich die Tourismus- und Wein-Fachwelt trifft, werden maßgebliche Akzente und Anregungen sowie innovative Ideen für die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunft des Weinbaus und der Hotellerie/Gastronomie in der Region gesetzt, um den überwiegend ländlich-, agrikulturell- geprägten und teils strukturschwachen Raum besser zu vermarkten.

Ein Vordenker hierbei ist der Tourismusverband Franken, der bereits vor Jahren den Stellenwert der Zusammenarbeit und Digitalisierung erkannt und die diesjährige Veranstaltung unter dieses Motto gestellt hat, denn „‚Franken – Wein.Schöner.Land!’ ist das Best Practice für die Vernetzung unterschiedlicher Branchen“, so Olaf Seifert - der scheidende Geschäftsführer des Tourismusverbands Franken, der dieses Jahr nach jahrelangem Engagement im Zeichen der Gastlichkeit in den wohlverdienten Ruhestand geht und mit dem Weintourismusehrenpreis ausgezeichnet wurde.

Preisträger des diesjährigen Weintourismuspreises ist der 120 Mann-starke Förderverein Mainschleifenbahn e.V., welcher sich durch unermüdlichen Einsatz mit mehr als 1500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden jährlich für den Erhalt der 50 Jahre alten rotweinfarbenen Schienenbusse einsetzt und zwischen Volkach/Astheim und Seligenstadt bei Würzburg durch eine nostalgische Eisenbahnfahrt Einheimischen und Touristen reizvolle Einblicke in die Landschaft der Mainschleife entlang der Reben bietet.

Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis geben neue Impulse, wobei neben alternativen Vermarktungsoptionen, Erwartungen und Aussichten auch Plattformen sowie Zukunfts-Spielereien (welche gar nicht so weit in der Zukunft liegen, sondern bereits im Heute angekommen sind) auf der Agenda standen, um neue Sichtweisen der Anbieter zu ermöglichen und das Produkt bzw. die Dienstleistung zukünftig besser an die Frau bzw. an den Mann zu bringen:

 

Genuss 4.0 – Von smartem Genuss, begehbaren Kochbüchern und der Suche nach dem EchtenInes Melzer | Senior Director GfK (Nürnberg)

„eTourism – Digitalisierung im Tourismus“

Stefan Möhler | Geschäftsführer netzvitamine GmbH (Hamburg)

Vom „Gartenfräulein“ und „Tellerschubser“ - Was machen und bewirken Blogs?
Silvia Appel (Gartenfräulein) und Harald Scholl (Tellerschubser)

Was bringen Online-Buchungsportale?
- Eine Gesprächsrunde mit Gastgebern Linda Hassold, Heike Braun, Kerstin Büttner, Herbert Schuler unter Moderation von Olaf Seifert

360°-Filme und Virtual Reality- Praxistaugliches Marketing-Instrument oder Zukunftsmusik? Bernhard Lingg | Silberstern GmbH

Maurice Then – HFS1 29.01.18 

Hinter den Mauern des Klosters Maria Bildhausen

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Am Mittwoch, den 18.10.2017, öffnete das Kloster Maria Bildhausen für die Klasse der Staatlichen Hotelfachschule Bad Kissingen seine Türen. Das Kloster ist eine kleine, bei Münnerstadt gelegene Anlage, welche behinderten Menschen seit 1983 die Chance zur Integration in die Arbeitswelt bietet. Neben den Arbeitsmöglichkeiten besteht ein großes Wohnheimangebot. Seit dem Jahr 1999 werden die stationären Angebote durch die ambulanten Angebote der offenen Behindertenarbeit für den Landkreis Bad Kissingen ergänzt. 2005 stößt auch der Landkreis Rhön-Grabfeld dazu. In Münnerstadt eröffnete 2009 eine Teilwerkstatt mit einer Tagesförderstätte für Menschen mit Autismus in Aschaffenburg.

In der Großküche trafen die angehenden Betriebswirte, sowie Frau Uschi Delißen und Frau Katja Breunig, auf den Küchenchef Herrn Peter Friedenson. Er veranschaulichte uns den Ablauf der Verpflegung für die behinderten Bewohner und gab der HFS anschließend eine kleine Führung durch seinen Arbeitsplatz. Die Küche ist in den reinen und unreinen Bereich aufgeteilt. Im unreinen Bereich befinden sich die Anlieferung, sowie die verschiedenen Lagerräume. Die Fisch- und Fleischabteilung, der Nudelbereich und die Gemüseküche zählen zum reinen Bereich. Fünf Voll- und zwei Teilzeitkräfte kümmern sich um die Versorgung von rund 390 körperlich und geistig eingeschränkten Menschen. Darunter wohnen ca. 150 im Kloster und 120 werden täglich mit den Fahrdiensten transportiert. Das BRK Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt wird ebenfalls mit ca. 120 Mittag- und Abendessen beliefert. Aktuell wird neben der eigentlichen Verpflegung auch noch Christstollen gebacken, welcher auf dem Weihnachtsmarkt verkauft wird. Anschließend kehrten die Schülerinnen und Schüler in den Klostergasthof ein. Herr Sören Banz, stellvertretender Küchenchef der Gaststube, nahm sich die Zeit und brachte der Hotelfachschule die Entstehung bzw. Geschichte des Gasthofs näher. Die Behinderten leisten dort beachtenswerte Arbeit. Wochenendschichten gehören hier zum Alltag. Leider ist dies auch dem Personalmangel zuzuschreiben. Herr Banz wünscht sich gerne mehr Personal und somit eine Entlastung für seine Angestellten. Als Ausgleich gönnen sich alle gemeinsam einen Urlaub vom ersparten Trinkgeld. Bei dem sonnigen Wetter bot es sich an, bei einem kleinen Rundgang die Anlage zu erkunden. Die angehenden Betriebswirte bekamen einen Einblick in einige Gästezimmer von insgesamt neun Einzel- und neun Doppelzimmern, zu denen auch die ehemaligen Schwesternzimmer gehören. Für Hochzeitsfeiern oder Geburtstage stehen die Abtstube, sowie die voll ausgestattete Bierscheune zur Verfügung. Bei gutem Wetter kann ebenfalls ein Biergarten bestuhlt werden. Für Firmenveranstaltungen sind Tagungsräume vorhanden. Die Kaffeepause wird ebenfalls vom Team des Klostergasthofs durchgeführt. Nach all den Eindrücken gönnte sich die Klasse eine kleine Mahlzeit in der gemütlichen Gaststube. Bei der Speisekarte war die Auswahl nicht einfach. Am Ende fiel die Entscheidung auf Käsespätzle, diverse Flammkuchen und auf das Abtschnitzel. Als Dankeschön überreichte die Klassensprecherin Lisa Jonas Herrn Friedenson und Herrn Banz eine Flasche Wein.

(Jasmin Walter HFS 1)

 

Hoch hinaus - HFS1 im Kletterwald

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„Hoch hinaus“ ist nicht nur das Motto und Ziel der acht angehenden Betriebswirte, die ab dieser Woche ihre Weiterbildung zum/zur Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt an der Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Bad Kissingen begonnen haben, sondern auch das Leitmotiv ihres ersten Ausflugs.

 Am Mittwoch, den 13. September 2017 ging es nach der Einführung und den ersten Eindrücken in der neuen Umgebung in den Hochseilgarten zum Fortbildungszentrum Heiligenhof. Hierbei standen neben Spaß, sportlicher Aktivität und akrobatischen Ausführungen in den Baumkronen und Wipfeln vor allem die Stärkung des Zusammenhalts der kleinen Gruppe sowie Motivation im Vordergrund. Denn neben gastorientiertem Handeln ist in der Gastronomie bzw. Hotellerie vor allem Teamfähigkeit sowie Kollegialität gefordert und sehr wichtig.

Es hat sich gezeigt, dass man sich nicht nur auf den Sicherungsgurt in luftiger Höhe, sondern auch auf die Unterstützung seiner Mitstreiter bzw. Kollegen verlassen kann, was an Übungen anschaulich demonstriert wurde und die Schüler noch näher zusammengeschweißt hat.

 Nach einer Ausbildung in der Gastronomie – von Restaurantfachleuten, über Systemgastronomen bis hin zu Hotelfachleuten ist dieses Jahr fast alles vertreten. Mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen, ebnen die aufstrebenden Fachschülerinnen sowie Fachschüler mit der vertieften beruflichen Fortbildung innerhalb von zwei Jahren Vollzeitunterricht ihre weitere Karriere im mittleren und/oder gehobenen Management. Sie wirken somit auch dem branchenüblichen Fachkräftemangel entgegen. Hierbei qualifizieren sie sich für zukünftige Führungspositionen durch sowohl schwerpunktmäßig betriebswirt-schaftliche Lerninhalte, als auch individuelle Prüfungsfächer. Diese wurden nach eigenen Kompetenzen aus einem breiten Angebot an Wahlpflichtfächern gewählt, sodass für jeden etwas dabei ist.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit und lehrreiche Jahre in Bad Kissingen!

 Maurice Then – HFS1

13.09.2017

Mit Hilton hoch hinaus! 

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Mit neu gewonnen Eindrücken von der Achenbach-Delikatessen Manufaktur (Sulzbach im Taunus) und den LSG-Sky-Chefs /Alzey), ging es für die Schüler der Hotelfachschule zu dem letzten Termin am Dienstag, dem 1. Juli 2017: Der Besuch des Hiltons Frankfurt Airport und des Hiltons Garden Inn direkt am Square Frankfurter Flughafens. Freudig empfangen wurden wir von Frau Johanna Papadopoulos, sie arbeitet dort in der Personalabteilung. 
Zunächst erhielten wir eine ausführliche Hausführung beider Häuser. Beide Hotels verfügen über ca. 500 Zimmer. Uns wurden die hoch modernen Tagungsräume und einige Zimmer gezeigt. Highlight der Führung war die „Besichtigung“ der Präsidenten-Suite. Diese Suite ist ca. 120 qm² groß und kostet ca. 1700 € für eine Nacht. Am Ende der Führung wurden wir in der Bar mit Häppchen und Getränken empfangen. Für Fragen stand uns Frau Johanna Papadopoulos mit Rat und Tat zur Seite. Sie zeigte uns auch die Möglichkeiten bei Hilton auf, die wir nach unserem Abschluss an der Hotelfachschule haben. 
Insgesamt war es für uns ein interessanter und erfolgreicher Tag in Frankfurt mit vielen neu gewonnen und nützlichen Informationen.

Vicky Ruppert, HFS 1

Rot ist die Gefahr

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Nach einem interessanten Vormittag bei der Firma Rudolf Achenbach GmbH & Co KG in Sulzbach im Taunus machten sich die jungen angehenden Betriebswirte der Klasse HFS 1 der Staatlichen Hotelfachschule Bad Kissingen am 11. Juli 2017 auf den Weg zur Firma LSG-Sky Food GmbH in Alzey.

Schon am Empfang wurde einem bewusst, Sicherheit und Hygiene stehen hier an oberster Stelle. Nur mit dem ausgestellten Besucherpass sowie einer unterschriebenen Belehrung durften wir die „Heiligen Hallen“ der LSG-Sky Food betreten.

Herr Bertram Lörsch, Produktionsleiter bei den Sky-Chefs, gab uns einen kleinen Einblick in seine Abteilung. Nach einer kurzen Einführung zum Thema „Was machen wir hier überhaupt?“ ging es auch schon los mit der Führung durch die Produktionshallen. Doch STOPP! Bevor wir in das tiefste Innere der Produktionshallen durften, mussten wir uns aus hygienischen Gründen leuchtend rote Einwegkittel, Mundschutz und Schutzhauben für Kopf und Schuhe überziehen. Uns stellte sich jedoch erst mal die Frage: „Warum leuchtend rot?“

„Rot ist ein Fremdkörper, sozusagen eine Gefahr für Verunreinigung in den Produktionshallen. Durch die roten Einwegkittel erkennt jeder Mitarbeiter in der Produktion, dass Sie nicht dazu gehören.“, so die leicht amüsierte Antwort von Herrn Lörsch.

Gespannt was uns nun erwarten wird, machen wir uns auf den Weg. Mit einem sehr gründlichen Händewaschen, einer Hände- und Schuhdesinfektion ging es los. Bei der Führung durchliefen wir Weg von der Anlieferung der Rohstoffe bis zum Versand der fertigen Essen.

Alle Rohstoffe werden bei der Anlieferung dokumentiert und mit Chargennummern versehen. Weiter geht es in die Umverpackung. Dort werden die gelieferten Lebensmittel aus ihrer „unreinen“ Ursprungverpackung genommen und in die hauseigenen „reinen“ Behälter umgeschichtet, gewogen und abgemessen. Alles wird bei der Firma LSG äußerst genau genommen. Selbst die kleinsten Kleinigkeiten wie z. B. Gewürze. Diese werden bis auf Milligramm genau abgewogen und ebenfalls separat verpackt.

Als nächstes besichtigten wir die Fertigungshalle, in der die Rohstoffe zu einzelnen Komponenten weiterverarbeitet werden. Diese werden im Anschluss auf Fertigungsstraßen zu Menüs in Schalen zusammengeführt. Nach dem Portionieren in der von den Airlines vorgeschriebenen Gefäßen werden diese mit Förderbändern in einen Rotationsfroster gebracht und dort gefroren. Die nun fertigen Gerichte verweilen nur kurze Zeit im Froster, dann sie werden rasch in der Verpackungsabteilung in Kartonagen verpackt und im Tiefkühllaster in externes Lager gebracht, wo sie bei Bedarf an die jeweilige Airline ausgeliefert werden.

Die LSG produziert „Hot-Meals“ für viele verschiedene Airlines, was auch eine große Produktvielfalt mit sich bringt. Je nach Airline und deren Gästeklientel stellt die LSG-Sky Food GmbH gemeinsam mit den Auftraggebern die gewünschte Auswahl zusammen.

Mit dem Wiedereintreffen in der Anlieferungsabteilung endete unsere Führung bei der LSG-Sky Food GmbH. In einer abschließenden Gesprächsrunde ging Herr Bertram Lörsch noch geduldig und ausführlich auf unsere Fragen ein. Es war eine spannende und tolle Besichtigung mit interessanten Eindrücken rund um „das Essen über den Wolken“.

Eva Schmidt, HFS 1

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